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ASRock Fatal1ty 990FX Professional

07:30 - 11/01/2012

Das Fatal1ty 990FX Professional von ASRock hebt sich vor allem durch seine drei USB 3.0-Controller, zwei schnellen BCM57781 Netzwerk-Controller und ein optisch schnittiges rot-schwarzes Farbschema von den preislich ähnlich angesiedelten Konkurrenten ab. Der große “CMOS-Reset”-Button an der ATX-Blende lässt keine Zweifel an den Overclocking-Ambitionen dieses Highend-Modells.

Die beiden oberen PCIe x16-Steckplätze liegen drei Steckplätze auseinander, was eine bessere Belüftung und damit bessere Kühlung bedeutet.  Um bestmögliche Performance im SLI- oder CrossFire-Verbund mit zwei Karten zu garantieren, sind diese Steckplätze zudem mit vollen 16 PCIe-Lanes angebunden. Von einem Motherboard für unter 200 Euro haben wir keinen SLI-Support für drei Karten erwartet, weshalb die Beschränkung des untersten Steckplatzes auf vier Lanes keine wirkliche Enttäuschung ist. Zwar kann man den Slot theoretisch auch bin einer CrossFire-Konfiguration mit drei Karten verwenden, doch aufgrund seiner eingeschränkte Bandbreite eignet er sich besser für Highend-Storage-Controller, Netzwerk-Geräte oder eben eine zusätzliche GeForce-Karte, die sich um PhysX-Berechnungen kümmert. Alternativ kann dort auch eine zusätzliche Grafikkarte für einen weiteren 2D-Bildschirm verbaut werden.

AMDs SB950-Southbridge ist für alle sechs internen SATA 6Gb/s-Ports des Fatal1ty 990FX Professional zuständig. ASRock hat sich bei diesem Board bewusst gegen zusätzliche SATA-Controller entschieden, die von den allermeisten Enthusiasten wohl ohnehin nicht genutzt würden, und stattdessen einen zweiten internen Header für insgesamt vier frontseitige USB-3.0-Ports verbaut. Da USB-3.0-Kabel generell etwas dicker und steifer sind, hat ASRock diese Ports klugerweise über den Kartensteckplätzen untergebracht, was gleichzeitig für guten Airflow sorgt.

Das Layout des Fatal1ty 990FX Professional hinterlässt insgesamt einen sehr guten Eindruck, auch wenn uns ein paar Dinge aufgefallen sind. So befinden sich die einseitigen DIMM-Arretierungen, mit denen sich Speichermodule austauschen lassen sollen, ohne zuvor die Grafikkarte ausbauen zu müssen, an der falschen Seite. Einigen älteren und engeren Gehäuse-Designs fehlt es bei Laufwerkskäfigen zudem aufgrund der nach vorn abgewinkelten SATA-Ports an entsprechendem Freiraum. Insgesamt ist die Port-Ausrichtung nachvollziehbar, da Anwender mit größerer Wahrscheinlichkeit eher Platz nach oben, unter den Steckkarten, als nach vorn benötigen. Ein gewisses Konfliktpotential bleibt dennoch bestehen.

Beim Lieferumfang des Fatal1ty 990FX Professional hat uns am besten gefallen, dass ihm sechs SATA-Kabel beiliegen. Auch der USB-3.0-Laufwerkseinschub für Gehäuse, denen USB.3.0-Anschlüsse an der Stirnseite fehlen, bringt ASRock punkte ein. Eine einzelne SLI-Brücke sowie und ein Audio-Patch-Kabel sind ebenfalls enthalten.

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