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ASRock X79 Extreme9
07:40 - 03/01/2012
Mit acht Speicher-Slots, fünf Grafikkarten-Steckplätzen inklusive SLI- und CrossFireX-Unterstützung für vier Karten, wuchtiger Kühlung und dem neuesten PCIe Audio DSP von Creative tritt ASRocks X79 Extreme9 an, um im Premium-Segment des Motherboard-Markts Fuß zu fassen.
Jeweils vier USB-3.0-Ports an der Vorder- und Rückseite runden das Angebot von zwölf SATA- und zwei eSATA-Ports gelungen ab. Dieses Board-Design ist somit im heutigen Testfeld am deutlichsten auf die Installation von Laufwerken ausgerichtet. Allerdings weicht das Extreme9 mit seiner Audio/Netzwerk-Combo-Karte ebenfalls am deutlichsten von der üblichen ASRock-Norm ab.

Creatives Sound Core3D teilt sich mit Broadcoms BCM57781 eine Riser-Karte mit PCIe-x1-Anschluss. Die Leitungen sind fein säuberlich in der Kartenmitte getrennt, um so Übersprechen und Störungen zu verhindern.
So schön die Idee ist, bringt sie für Enthusiasten mit extremen Ansprüchen – und gerade an die richtet sich ein solches Board – auch ein Problem mit sich. Einige neuere Grafikkarten tragen Kühler, die mehr als zwei Slots belegen. Wer beispielsweise zwei Asus Mars verbaut, bekommt ASRocks Erweiterungskarte nirgends mehr untergebracht. Auch wer drei Karten mit „nur“ doppelter Bauhöhe ins System stecken möchte, muss noch etwas beachten. Dann passt zwar die Riser-Karte, aber man braucht schon ein Gehäuse mit mindestens acht Erweiterungsplätzen.
Die meisten Anwender dürften mit den genannten Einschränkungen des X79 Extreme9 gut leben können – zumal das restliche Layout nahezu perfekt ist. Beispielsweise sind die beiden frontseitigen USB-3.0-Header deutlich oberhalb des ersten Grafikkartenslots angebracht, und alle zwölf internen SATA-Ports sind zur Seite abgewinkelt, sodass die Kabel entsprechend hinter den Laufwerkskäfigen moderner ATX Performance-Gehäuse hindurchgeführt werden können.

ASRock sind die Layout-bedingten Einschränkungen des X79 Extreme9 wohl selbst bewusst, denn ASRock legt seinem Board je eine SLI-Steckbrücke für Konfigurationen mit zwei und drei Karten bei. Leider waren die Steckbrücken bei unserem Testmodell nicht dabei, auch wenn diese laut Hersteller ausdrücklich zum Lieferumfang gehören.
Für die meisten Highend-Schrauber reichen die sechs SATA-Kabel zweifellos aus. Zudem umfasst der Lieferumfang von ASRock den berühmten USB-3.0-Einschub für die Gehäusefront und einen 2,5-Zoll-Einbaurahmen für den SSD-Einbau.
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