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Indilinx Everest schafft 6 Gb/s

07:40 - 16/01/2012

Verglichen mit seinem Vorgänger, dem Barefoot-Controller, der auch heute noch in OCZs Budget-SSDs zum Einsatz kommt, ist der neue Indilinx-Controller eine deutliche Weiterentwicklung. Den Everest gibt es in zwei Varianten, nämlich mit 3 Gb/s oder 6 Gb/s, und dementsprechend hat OCZ auch zwei Varianten seiner darauf basierenden SSD im Angebot. Die Octane ist die schnellere Version, die Octane S2 ist langsamer, aber auch preiswerter. Wie üblich schickte uns der Hersteller natürlich das Flaggschiff um zu demonstrieren, was der neue Controller wirklich leistet. 

Wie die meisten SSD-Firmen schweigt sich auch OCZ über einige technische Details aus, um den Konkurrenz nichts zu verraten. Wir wissen allerdings, dass es sich beim Everest um einen Controller mit acht Kanälen handelt, in dem ein Doppelkern-Prozessor mit ARM-Architektur werkelt.

Im Gegensatz zu den SandForce-Controllern in OCZs anderen Laufwerken verfügt der Everest über einen eigenen Daten-Cache, der bei allen Octane-Modellen 512 MB groß ist. 

Technische Daten
480 GB Vertex 3
512 GB Octane
NANDIMFT 25 nm MLC, ONFi 2.2
IMFT 25 nm MLC, ONFi 2.2
Cache
-
512 MB DDR3-1600 DRAM
Lesen (sequenziell)
530 MB/s535 MB/s
Schreiben (sequenziell)450 MB/s400 MB/s
Lesen (zufällig, 4 KB Blöcke)85 000 IOPS37 000 IOPS
Schreiben (zufällig, 4 KB Blöcke)60 000 IOPS16 000 IOPS


OCZs Octane nutzt den gleichen synchronen ONFi-kompatiblen NAND-Speicher wie das Firmenflaggschiff Vertex 3. Dennoch ordnet der Hersteller die Performance eine Stufe unter dem Spitzenmodell ein und verlangt dementsprechend auch einen etwas niedrigeren Preis pro Gigabyte.

Schaut man aufs Datenblatt, ist das durchaus nachvollziehbar. Beim sequenziellen Lesen kann die Octane noch mit der Vertex 3 mithalten, beim Schreiben ist sie allerdings 50 MB/s langsamer. Bei zufälligen Zugriffen, egal ob lesend oder schreibend, fällt die Octane hingegen deutlich zurück. Während die 480 GB große Vertex 3 es laut Datenblatt in der Disziplin Random Reads auf 85.000 IOPS und bei Random Writes immer noch 60.000 IOPS bringen soll, schafft die Octane lesend nur 37.000 IOPS und schreibend 16.000 IOPS.

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