Page 1 / 19 Seite vor
P55 für Enthusiasten: Acht LGA1156-Motherboards - Gleiche Leistung, kleinerer Preis?
17:50 - 04/12/2009
Fangen wir gleich mit einer guten Nachricht an: Wer auf die LGA-1156-Plattform gewartet hat, um auf Intels Nehalem-Architektur umzusteigen, zahlt für ein passendes Mainboard deutlich weniger Geld als für ein vergleichbar ausgestattetes LGA-1366-Modell. Als Käufer ist man nun nicht mehr gezwungen, eine hochpreisige Hauptplatine zu kaufen um einen High-End-Rechner zusammenzustellen. Stattdessen zeichnen sich wieder ähnliche Preisstrukturen ab, wie zu den Hoch-Zeiten der LGA-775-Plattform. Diese Konkurrenz und die damit einhergehenden geringen Margen dürften die Hersteller nur wenig freuen. Andererseits können sie darauf hoffen, durch die großen Absatzzahlen immer noch einen schönen Profit machen zu können.
Das bedeutet auch, dass die Kandidaten in unserem Artikel „P55-Roundup: Fünf Core i5/i7 Boards bis 120 Euro “ von der Ausstattung her schon mit X58-Boards vergleichbar waren, die zwischen 50 und 100 Euro mehr kosten. Der Preisrahmen der heute vorgestellten Boards reicht bis etwa 165 Euro. Das macht sie zu Pendants von X58-Boards, die ab 200 Euro aufwärts zu finden sind.
Im direkten Vergleich fehlt allen P55-Boards allerdings chipsatzbedingt der zweite mit vollen 16 Lanes beschaltete PCIe-2.0-Steckplatz, den nur der X58-Chipsatz sowie seine direkten Vorgänger X48 und X38 vorweisen können. Das verleitet einige High-End-Enthusiasten dazu, den Intels P55 komplett als Chipsatz der obersten Leistungsklasse zu disqualifizieren, doch wir sehen das anders. Außerdem diktiert auch immer das Budget, welche Komponenten zur Auswahl stehen, weshalb nicht wenige Gamer und High-End-User auch die verfügbaren P55-Boards in die engere Auswahl nehmen werden. Einen ersten Überblick soll die Ausstattungstabelle auf der nächsten Seite liefern.
Seite 1 / 19 Seite vor
