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Übertaktete DirectX-11-Karten mit Geforce GTX 460 im Vergleich - Ab 10 Prozent wird OC interessant

08:10 - 30/08/2010

Wie viel Spaß die Hersteller am Mittelklassechip von Nvidia haben, merkt man an der Vielfalt der neuen GTX-460-Karten. Die Zurückhaltung, die bei den GTX 480 und GTX 470-Chips herrscht, kann man hier jedenfalls nicht bemerken. Der kleinere Bruder aus der 400er-Serie hat eine vernünftige Leistungsaufnahme, geringe Temperaturen und damit bleiben die Lüfter auch schon leise. Dadurch muss kein Hersteller eine schlechte Bewertung befürchten, was bei den größeren GTX-400-Grafikchips bisher automatisch erwartet wird.

Im Test: Geforce GTX 460 OC und SLI

Von der Geforce GTX 460 gibt es zwei Modelle, die durch ihre unterschiedliche Speicherausstattung auch unterschiedlich schnell sind. Das liegt an der Speicheranbindung, die sich aus der Gesamtgröße des Grafikspeichers ergibt. Das kleinere Modell wird mit 768 MByte ausgeliefert, hat einen Speicherbus von 192 Bit und eine Speicherbandbreite von 86.4 GB/s (Angabe GPU-Z). Die etwas größere Variante wird mit 1024 MByte hergestellt, hat einen Speicherbus von 256 Bit und eine Speicherbandbreite von 115.2 GB/s.

Frisch aus der Produktion kommt die GTX 460 Ultra Charged von Point of View TGT, die mit satten 22 Prozent Übertaktung mehr als 17 Prozent zusätzliche Performance aus dem Grafikchip herausholt. Damit kann das 768-MByte-Modell die Standardkarte mit 1024 MByte kräftig im Gesamtergebnis überholen. MSI spielt mit der Cyclone OC die Preiskarte aus und Gainward wagt sich an die Übertaktung der 1024-MByte-Variante heran. Abgerundet wird der Test mit den Werten der Referenzkarten, der GTX 460 SLI mit 768 MByte, einer Menge Doppelchipkarten und den aktuellen Radeon-Grafikchips aus der 5000er-Serie. Somit haben wir insgesamt 34 Karten im Vergleich.

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