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Komponenten-Upgrade richtig gemacht - Alt gegen Neu: Für welches Upgrade lohnt sich die Investition?

08:10 - 27/08/2010

Erst kürzlich haben wir uns überlegt, ob es sinnvoll ist, einen Upper-Mainstream-PC aus dem Jahr 2007 durch einen modernen Computer zu ersetzen. Wir haben eine P35-Plattform bestehend aus einem Core 2 Quad, einer GeForce 8-Karte und einem Raptor-Laufwerk mit einem funkelnagelneuen System verglichen, das auf dem MSI P55A Fuzion basiert und mit einem Core i7-870, einer Radeon HD 5870 und einem Sandforce SF-1200-SSD von G.Skill ausgestattet wurde. Die Ergebnisse haben bestätigt, was viele bereits vermutet hatten: Die Unterschiede sind deutlich spürbar, allerdings kommt der Austausch des Kompletten PCs nur für Enthusiasten und Profis in Betracht, die ihren Lebensunterhalt mit dem PC verdienen. Welches Ergebnis erhalten wir aber, wenn wir uns die verschiedenen Upgrade-Möglichkeiten einzeln ansehen? Wir haben wieder gleichen Komponenten verwendet und die Vorteile von drei verschiedender Upgrade-Optionen getestet:

Manchmal ist es nicht notwendig, das gesamte System zu erneuern. Wir haben für Sie getestet, bei welchen Komponenten sich ein Upgrade am ehesten lohnt.

Bei derartigen Artikeln wird meist kritisiert, dass neuere Hardware sowieso eine bessere Performance bietet als ältere Komponenten und/oder diese effizienter ist. Dem haben wir nichts entgegenzusetzen; es steht aber auch nicht zur Debatte. Stattdessen geht es uns darum, wie groß die Unterschiede sind und ob sich ein Upgrade tatsächlich lohnt oder nicht. In immer mehr Fällen stellt sich heraus, dass eine zusätzliche Performance nur wenig ins Gewicht fällt, immerhin ist für aktuelle Mainstream-Anwendungen heutzutage Performance im Überfluß vorhanden. Anwender, die mit dem Gedanken spielen ihren älteren 911er Porsche gegen ein neueres Modell einzutauschen, bekommen in der Tat mehr Performance und eine höhere Fahrleistung. Allerdings dürften sie nur dann richtig in den Genuß dieser Vorteile kommen, wenn sie mit dem Auto auf die Rennstrecke gehen oder zumindest außerhalb der Stoßzeiten auf der Straße unterwegs sind.

Das gleiche gilt für PCs. Seit es Dual-Core-PCs gibt, sind Verzögerungen durch Multitasking praktisch nicht mehr vorhanden. Letztlich bieten Anwendungen, die von mehreren Prozessorkernen profitieren, einen größeren Performance-Vorteil als man durch die Steigerung der Taktraten jemals hätte erzielen können. Das führt zu mehr als genug Performance für Mainstream-User, während es Enthusiasten und Profis auch weiterhin um die modernste Hardware gehen dürfte.

Es macht also nicht allzu viel Sinn, einen drei Jahre alten PC auszurangiern. Vielmehr gibt es in Sachen Performance Optimierungsmöglichkeiten, die deutlich preiswerter sind. Wir haben uns dazu entschieden, das Upgrade-Paket unseres Artikels «Ist es an der Zeit für einen neuen PC?» in einzelne Bestandteile zu zerlegen und die Vorteile, die jede einzelne Komponente mit sich bringt, separat zu bewerten.

Zur Erinnerung: Das Basis-System ist ein MSI P35 Platinum mit einem 2,66 GHz Core 2 Extreme QX6700 und 4 GB DDR2-Speicher mit einer GeForce 8800GTS und einem 150 GB Raptor-Laufwerk von Western Digital. Mehr zu den Upgrade-Komponenten auf den nächsten Seiten.

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