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Effizienzanalyse II: Core i5 Clarkdale perfekt übertaktet - Die perfekte Taktrate für die neuen Dual-Cores von Intel

19:00 - 27/01/2010

Fast jeder Prozessor lässt sich auf einem ordentlichen Motherboard entsprechend leicht übertakten. Allerdings gelangt man als Anwender irgendwann an den Punkt, an dem man für schnellere Taktraten die Spannung erhöhen muss. Dadurch nimmt der Prozessor dann allerdings deutlich mehr Leistung auf. Es versteht sich also fast von selbst, dass es einen Punkt gibt, an dem ein Prozessor die beste Performance pro Watt liefert. Nun ist es an der Zeit, diese perfekte Taktrate für den neuen Intel Clarkdale Dual-Core herauszufinden, der wiederum als Core i3 und Core i5 erhältlich ist.

Eine derartige Analyse haben wir bereits auf diversen anderen Systemen durchgeführt, wobei wir auf interessante Fakten gestoßen sind:

-      Der Phenom II X4 Quad-Core (Deneb) auf Sockel AM3 bietet die beste Performance bei noch akzeptabler Leistungsaufnahme bei etwa 3,6 GHz.
Lesen Sie hierzu unseren Artikel Optimizing Your Phenom II Overclock for Efficiency

-      Ein Core 2 Duo E8000 (Wolfdale) auf einem Sockel LGA 775 ist übertaktet bei ungefähr 3,8 GHz am effizientesten.
Lesen Sie hierzu unseren Artikel "Richtig schnell, trotzdem Sparsam: Core 2 perfekt übertaktet"

-      Der Core i7-900 Quad-Core (Bloomfield) auf einem Sockel LGA 1366 liefert die beste Performance pro Watt bei 3,66 GHz.
Lesen Sie hierzu unseren Artikel Overclocking Core i7: Power versus Performance

-      Schließlich haben wir noch noch die beste Effizienz eines Core i5-700 Quad-Core (Lynnfield) auf einem Sockel LGA 1156 ermittelt: Diese liegt regulär bei 3,2 GHz und bei bis zu 3,84 GHz mit aktivierter TurboBoost-Funktion.
Lesen Sie hierzu unseren Artikel "Core i5 in Perfektion: Die optimale Taktrate"

Während der 45-nm Core 2 Duo seine beste Performance pro Watt bei ungefähr 3,8 GHz erreicht, erwarten wir bei den Core i5 Dual-Core Prozessoren höhere Taktraten. Die neuen Chips haben selbst mit integrierter Grafikeinheit einen deutlichen Vorteil, da die CPU-Einheit jetzt mit dem 32-nm-Prozess gefertigt wird.

Zahlreiche Publikationen haben bereits darüber berichtet, dass man Core i5 Dual-Core Prozessoren mit relativ geringem Aufwand und mit Luftkühlung auf 4,2 - 4,5 GHz hochtreiben kann. Sofern Sie etwas genauer recherchieren, stoßen Sie zudem auf Berichte, in denen von 6 - 7 GHz unter Verwendung von Flüssigstickstoff die Rede ist – ein eindeutiger Beweis, dass diese Architektur ausreichend Spielraum nach oben bietet. Sobald Intel die modifizierten Prozessor-Steppings veröffentlicht, dürften in wenigen Monaten 5 GHz mit Luftkühlung durchaus möglich sein.

Wir haben uns das Core i5-661 Dual-Core-Testmodell geschnappt (3,33 GHz nominale Taktrate, 3,60 GHz max. mit TurboBoost, 900 MHz Grafiktakt) und dieses durch die Steigerung des Basistakts (Base Clock – BCLK) übertaktet. Hierbei ist es wichtig, die Taktrate des Grafik-Chips im Auge zu behalten, da diese vom Basistakt des Systems abhängt. Bei unserem Übertaktungsvorhaben ging es in erster Linie um die Steigerung des Basistakts, um so die nominale Geschwindigkeit des Prozessors zu erhöhen, während TurboBoost und sämtliche Energiesparfunktionen wie C-Steps und SpeedStep aktiviert bleiben.

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