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Es ist keine Radeon HD 5970. Es ist eine Radeon HD 5870 X2
08:10 - 24/08/2010

Bei der Asus ARES (offiziell bezeichnet als ARES/2DIS/4GD5) handelt es sich um eine Radeon HD 5870 X2 mit 4 GB bestehend aus zwei 2 GB Radeon HD 5870 im CrossFire-Verbund auf einer einzelnen Karte.
Man dürfte in Versuchung geraten, die ARES als Radeon HD 5970 zu bezeichnen. Dabei sollten man aber nicht außer Acht lassen, dass die Core- und Speichertaktraten der 5970 um 125 MHz bzw. 200 MHz niedriger liegen als die der Radeon HD 5870:
| Radeon HD 5970 | Asus ARES | Radeon HD 5870 CrossFire | |
|---|---|---|---|
| Shader Processors: | 3200 (1600 x 2) | 3200 (1600 x 2) | 3200 (1600 x 2) |
| Texture Units: | 160 (2 x 80) | 160 (2 x 80) | 160 (2 x 80) |
| Color ROPs: | 64 (2 x 32) | 64 (2 x 32) | 64 (2 x 32) |
| Core-Takt: | 725 MHz | 850 MHz | 850 MHz |
| GDDR5-Speichertakt: | 1000 MHz | 1200 MHz | 1200 MHz |
| Memory Bus: | 256-bit | 256-bit | 256-bit |
| Speicherbandbreite (GB/s): | 128 | 153,6 | 153,6 |
| Rechenleistung (TFLOPs): | 4,64 | 5,44 | 5,44 |
| Transistoren Gesamt (Mrd.): | 4,3 | 4,3 | 4,3 |
| Leistungsaufnahme: | 294 W | ~350 W* | 376 W (188 W x 2) |
| Leistungsaufnahme im Leerlauf: | 42 W | ~45 W* | 53 W (27 W x 2) |
| *estimated based on observed power usage | |||
Die ARES betreibt beide GPUs mit einem Kerntakt von 850 MHz und der Speicher wird mit einer Taktrate von 1200 MHz betrieben. Damit kommen die gleichen Taktraten zum Einsatz wie beim Referenzmodell Radeon HD 5870, woraus sich dann die Bezeichnung Radeon HD 5870 X2 ergibt. Erwähnenswert ist auch, dass die ARES gegenüber dem Referenzmodell über 4 GB statt 2 GB GDDR5 RAM verfügt, was die Performance nochmals steigern sollte.


Die ARES betreibt beide GPUs mit einem Kerntakt von 850 MHz und der Speicher wird mit einer Taktrate von 1200 MHz betrieben. Damit kommen die gleichen Taktraten zum Einsatz wie beim Referenzmodell Radeon HD 5870, woraus sich dann die Bezeichnung Radeon HD 5870 X2 ergibt. Erwähnenswert ist auch, dass die ARES gegenüber dem Referenzmodell über 4 GB statt 2 GB GDDR5 RAM verfügt, was die Performance nochmals steigern sollte.

Die Ausgänge der Karte sind in gewisser Weise einzigartig. Statt der gewohnten Konfiguration mit Dual-DVI und mini-DisplayPort wie bei der Radeon HD 5970 bietet die ARES einen Dual-Link DVI-, einen HDMI- und einen DisplayPort-Anschluss. Bei 4 GB RAM ist es schade, dass die Karte nicht mit sechs Ausgängen ausgestattet wurde wie etwa die Radeon HD 5870 Eyefinity Edition. Andererseits dürfte der Kühlaufwand ein derart überfülltes Back-Panel verständlicherweise verbieten.

Während eine herkömmliche Radeon HD 5970 über ein 8-Pin- und ein 6-Pin PCIe-Stromkabel angeschlossen wird, benötigt die ARES zu den genannten Steckern zusätzlich noch einen 8-Pin-Stromkabel. Glücklicherweise umfasst das Bundle zwei 6-Pin-auf-8-Pin-Adapter. Sollte ein Netzteil keine 8-Pin-Stecker zur Verfügung haben, könnte man die Situation mit fünf 6-Pin PCIe-Kabeln Lösen. Für Anwender, die sich eine Grafikkarte kaufen, die mehr kostet als ein anständiger Gaming-PC, dürfte es allerdings selbstverständlich sein, auch mit einem entsprechenden Netzteil aufzuwarten.

Das Asus-Bundle umfasst zwei 6-Pin-auf-8-Pin-Adapter, das passende Handbuch, CDs mit Treibern und Utility-Programmen, ein CrossFire-Verbindungskabel, einen HDMI-auf-DVI-Adapter, eine RoG-Gehäusemarke und ein weiteres Glanzstück: Eine Asus GX800 Gaming-Maus.

Es ist zwar auffällig, dass dem Bundle ein Spiel fehlt, doch darüber tröstet die programmierbare 3200 dpi Gaming-Maus etwas hinweg. Da die Maus das Gesamtpaket lediglich aufwertet, haben wir nicht allzu viel Zeit damit verbracht, sie zu testen. Es handelt sich hier um eine nutzerfreundliche und attraktive Gaming-Maus mit zahlreichen programmierbaren Buttons und einstellbarer optischer Auflösung. Wir finden, dass die Maus etwas schwerer sein könnte und fünf Voreinstellungen bei der DPI-Umschaltung etwas zu viel sind. Doch ganz gleich wie man das sehen mag, hierbei handelt es sich um eine erstklassige Gaming-Maus, die im Einzelhandel etwa 35-50 Euro kostet. Hier ein Screenshot des GX800 Konfigurationsprogramms:

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