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Die Entwicklung von 3,5-Zoll-Enterprise-Festplatten – Eine Analyse - Quo Vadis, Festplatte? Eine Enterprise-HDD Analyse
14:00 - 24/02/2010
Ein funktionierendes System sollte man nicht verändern – dieser Leitspruch ist womöglich einer der wichtigsten im Enterprise-Segment, in dem Produktions-Server und –Clients eine bestimmte Zeit ohne auszufallen laufen müssen. Jede Komponente wird normalerweise validiert und sogar durch identische Teile ersetzt, obwohl es eventuell deutlich leistungsfähigere Hardware gibt. Eine der wenigen Komponenten, die durch andere Produkte ersetzt werden können, ist die Festplatte: Viele neuen Festplatten eignen sich als sogenannter Drop-In-Ersatz. Wir haben uns die vier jüngsten Enterprise-Laufwerke von Hitachi mit 15.000 U/Min angesehen.
In diesem Artikel gehen wir nicht weiter auf die Unterschiede zwischen physischen Festplatten und SSD-Laufwerken ein. SSDs könnten zukünftig die mechanischen Laufwerke aus dem Performance-Segment verdrängen, da ihre I/O-Leistung sowie ihre Leistungseffizienz unschlagbar sind. Zur Zuverlässigkeit lässt sich derzeit allerdings noch nicht viel sagen, denn SSDs sind noch vergleichsweise jung und die Erfahrungen damit begrenzt – was mit der Zeit allerdings besser wird. Solange jedoch die Kapazität von SSDs nicht an die Kapazität physischer Festplatten heranreicht, werden uns die herkömmlichen Festplatten erhalten bleiben.
Derzeit liegt die maximale Speicherkapazität von SSDs für den Endkundenmarkt wie der X25-M von Intel bei 256 GB. In den kommenden Monaten dürfte diese auf 320 GB ansteigen. Im Enterprise-Segment sind SSDs auch weiterhin deutlich teurer und die Kapazitäten geringer, da lediglich SLC-Flash-Speicher den hohen Performance-Ansprüchen gerecht werden kann.
Jetzt aber genug über SSDs: In diesem Artikel geht es um Enterprise-Festplatten im 3,5-Zoll-Format. Obwohl der Trend eindeutig vom 3,5-Zoll-Formfaktor hin zum 2,5 Zoll-Format geht, stellen sie noch immer das Rückgrat schneller Speicherlösungen in Enterprise-Umgebungen dar. Wir haben die vier jüngsten Laufwerksgenerationen zwischen 147 GB und 600 GB getestet und die Performance sowie die Leistungseffizienz verglichen.
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