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2,5 Zoll und 10.000 U/Min: Die Toshiba MBF2xxxRC-Familie

08:10 - 23/06/2010

Die aktuelle Enterprise-Festplatten-Produktreihe von Toshiba stammt von Fujitsu, das 2009 Bestandteil der Storage Device Division (SDD) von Toshiba wurde. Das zeigt sich auch bei der Namensgebung der Produkte, da die Notebook-Festplatten von Toshiba normalerweise mit MKxxxx und einer Nachsilbe bezeichnet werden, während bei Fujitsu die Modellreihen bei Enterprise-Festplatten durch eine Vorsilbe unterschieden werden– in diesem Fall also MBFxxxx. Wir haben uns für diese Laufwerksfamilie entschieden, da wir bereits zwei der drei Laufwerke zur Hand hatten. Für diesen Artikel hätten wir aber auch durchaus Savvio 10K-Laufwerke von Seagate verwenden können, die es ebenfalls mit einer Kapazität von 300, 450 und 600GB sowie als Modell mit 146GB gibtGBGB ???). Hitachi, der dritte Hersteller von Enterprise-Festplatten, hat bislang noch kein 2,5-Zoll-Laufwerk mit 600GB im Programm.

Die MBF2xxxRC-Familie ist auf Wunsch mit einer Selbstverschlüsselungs-Funktion erhältlich, wobei wir für diesen Test die herkömmliche Festplatte ohne diese Sicherheitsfunktion benutzt haben. Die nominale Kapazität für die drei Laufwerke beträgt 385 Gbit/inch² und gleicht damit den Angeboten von Seagate in diesem Bereich. Damit können 200GB Daten auf der Ober- und Unterseite eines einzelnen 2,5-Zoll-Platters untergebracht werden. SAS 2.0 ist mittlerweile schon das gängige Interface für Enterprise-Festplatten – sowohl Seagate als auch Toshiba implementieren diese mit 6 Gb/s. Die Laufwerke von Toshiba sind zudem zur Unterstützung von Command Queuing mit einem Zwischenspeicher von 16MB ausgestattet.

Das Laufwerk wiegt 220 g und ist für einen Betrieb bei Temperaturen zwischen 5-55°C geeignet, was – ebenso wie die fünfjährige Garantie auf Enterprise-Niveau – mit den Angeboten von Seagate vergleichbar ist. Laut Datenblattvon Toshiba ist die Suchzeit und Leistungsaufnahme bei allen drei Modellen gleich, allerdings ergaben unsere Messungen leicht abweichende Ergebnisse bei der Suchzeit, der I/O-Performance sowie bei den Durchsatzwerten. Die Leistungsaufnahme des 300GB-Laufwerks ist eindeutig niedriger, da dieses Modell auf nur zwei statt drei Plattern basiert. 3,0 W im Vergleich zu 3,5 W bei den Modell mit 450GB und 600GB entsprechen einer Reduzierung um 14%. Die Kapazität pro Watt ist beim Laufwerk mit 600GB auch weiterhin am besten, obwohl die Tests zur Leistungseffizienz eine andere Sprache sprechen. Die Performance pro Watt beim Durchsatz und bei I/O-Vorgängen sind beim 300GB-Modell am höchsten.

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