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Gut gekühlt: Radeon HD 5770 mit verbesserten Lüftern - Geforce GT 240 ersetzt Geforce 9600 GT

19:10 - 05/03/2010

Noch hat Nvidia keine passenden Mittelklasse-Karten, die es mit der 5000er-Serie aufnehmen können. Die Geforce GT 240 ist das schnellste der kleinen Modelle in 40-nm-Fertigung und DirectX-10.1-Unterstützung. In der Gesamtleistung ersetzt die GT 240 die Geforce 9600 GT, auch die weiteren Leistungsdaten orientieren sich daran. Wichtigste Neuerung ist die Vorbereitung auf Blu-ray 3D, womit sich die nächste Generation an Filmen plastisch aus dem Bildschirm im Wohnzimmer streckt.

Der integrierte Videoprozessor 4 ist damit kompatibel und bringt für das neue Format die passende Leistung. Wer auf seinem HTPC zusätzlich ein paar 3D-Games spielen möchte, wird sich über die etwas bessere Leistung des GT 240 freuen, die der Grafikchip gegenüber dem kleineren GT 220 bietet. Will man aktuelle DirectX-10-Titel auf dem Display sehen, stellt die Geforce GT 240 auch schon das Minimum dar.

Radeon HD 5770 und Geforce GT 240 im Test

ATI hat viele neue Grafikkarten angekündigt, die sich unterhalb der Radeon HD 5770 ansiedeln, wobei die HD 5770 bereits eine brauchbare Mittelklasse darstellt. Direkte Konkurrenten hierfür sind die nicht mehr so frische Geforce GTX 260 sowie die Radeon HD 4870. Wer vernünftige 3D-Performance will, investiert in eine Grafikkarte dieser Klasse (oder höher), wobei man bei aufwendigeren Spielen in hohen Auflösungen schon leichte Abstriche bei der maximalen Kantenglättung machen muss.

Im Test sind zwei Modelle mit verbesserter Kühlung. Sapphire präsentiert eine Vapor-X-Version und MSI kühlt die ATI-Grafikchips mit dem Twin Frozr Doppellüfter. Für ein IceQ-Modell von HIS war es noch zu früh. Sollte hier ein Modell nachkommen, werden wir es sofort testen. Für Nvidia startet eine optimierte GT-240-Variante von Gainward, die als Golden Sample mit höheren Taktraten läuft.

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