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Generationenvergleich: Speicherdichte bestimmt Performance - Weniger Platter, mehr Performance, bessere Effizienz
13:50 - 15/02/2010
Eine höhere Datendichte hat normalerweise einen besseren Durchsatz zur Folge. Daher sind Festplattenherstellern auch in der Lage, bei der Herstellung von Laufwerken weniger physische Komponenten zu benutzen und damit hohe Kapazitäten anzubieten. Infolgedessen kommt der Endverbrauch neben einer großen Festplatte auch in den Genuss eines gesunkenen Preises. Nachdem wir 2009 zahlreiche Tests mit Samsung-Laufwerken durchgeführt haben, fiel unsere Wahl dieses Mal auf die letzen drei Generationen der Hitachi Deskstar 7K1000 Laufwerke, mit denen wir uns einen Eindruck über den aktuellen Fortschritt verschafft haben: Die neue Deskstar 7K1000.C tritt gegen die 7K1000.B und die ursprüngliche 7K1000 an.
500 GB pro Platter
Andere Festplatten wie die Western Digital Caviar Black- bzw. Green-Serien nutzen bereits ähnliche Speicherdichten, bei denen 500 GB auf einem einzelnen 3,5-Zoll-Platter untergebracht werden können. Die Samsung Spinpoint F3 und die Seagate Barracuda XT dienen als weitere Beispiele. Allerdings handelt es sich hier um Produktfamilien, die die komplette Kapazitätsspanne von 160 bzw. 250GB im Einsteigersegment bis hin zu Festplatten mit 2 TB abdecken. Hitachi verfolgt hier einen anderen Ansatz, denn die 7K1000-Familie ist, wie der Name schon sagt, auf eine Kapazität von 1 TB begrenzt.
Welche Strategie Ist besser?
Samsung und WD bieten zwei Produktlinien an die alle Kapazitäten abdecken, sich aber hinsichtlich ihrer Positionierung am Markt unterscheiden: Zum einen gibt es die Green-Laufwerke mit 5.400 U/Min und zum anderen die Performance-Festplatten mit 7.200 U/Min. Im Normalfall gibt es sogar eine dritte Produktreihe mit Laufwerken, die für den Einsatz in Servern und für einen Betrieb rund um die Uhr geeignet sind. Aber ist solch eine Vielzahl an Produktreihen wirklich notwendig? Ja und nein. Festplattenhersteller halten es für notwendig, alle Marktsegmente zu bedienen. Dies führt dazu, dass Enthusiasten bei der Auswahl der perfekten Festplatte keine Probleme haben, wohingegen Anwender mit weniger umfangreichem technischem Verständnis bei der Wahl zwischen Barracuda, Caviar, Deskstar oder Spinpoint sowie Black-, Green-, EG-, LP- bzw. XT-Modellen schon ihre Schwierigkeiten haben dürften. Immerhin hat Seagate sein Produktportfolio verringert und bietet die Barracuda XT nur noch mit 2 TB und die 7200.12 lediglich mit 1 TB an.
Während Hitachi eine Produktlinie hat, die SATA-Speicherprodukte mit hohen Kapazitäten für Business-Umgebungen bietet, fehlt dem Unternehmen eine leistungseffiziente Produktreihe mit niedrigerer Umdrehungsgeschwindigkeit. Stattdessen basieren Laufwerke mit hoher Kapazität auf einem Design mit 5 Plattern, das angeblich sehr robust ist. Alle Mainstream-Laufwerke stammen allerdings von einer anderen Produktreihe ab, die auf eine Kapazität von 1 TB beschränkt war. Das mag zwar seltsam klingen, aber die meisten der heute verkauften 3,5-Zoll-Festplatten liegen weiterhin unter dieser Kapazität.
Der Schritt von der 5-Platter 7K1000 auf die 3-Platter 7K1000.B führte zu einer um 20% höheren Performance, während die Effizienz in einem ähnlichen Maß zunahm. Kann die mit 2-Plattern ausgestattete 7K1000.C ebenfalls diese Verbesserungen vorweisen?
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